Vortrag zum Thema „Sicher im Alter" - Betrüger setzen Senioren unter Druck

Quartiersmanagerin Jessica Rzodeczko (I.) und Bernhard Altenbockum, Vorsitzender des Seniorenbeirates, bedankten sich bei Katrin Hagedorn (2.v.I.) und Ulrike Twiehoff für den informativen und aufschlussreichen Vortrag über „Betrugsdelikte am Telefon und Cyberkriminalität".

Zur Infoveranstaltung „Betrugsdelikte am Telefon und Cyberkriminalitär hatten der Seniorenbeirat sowie das Quartiersmanagement des Caritasverbandes gemeinsam eingeladen.

Rund 30 Seniorinnen und Senioren kamen im Pfarrheim St. Felizitas zusammen, um sich über den Enkeltrick, Schockanrufe und Phishing-Mails zu informieren.

Ulrike Twiehoff und Katrin Hagedorn von der Kreispolizei Coesfeld klärten über aktuelle Maschen von Betrügern auf und gaben Einblicke in ihren beruflichen Alltag. Des Öfteren drückte die Zuhörerschaft ihr Entsetzen aus. „Das ist ja unfassbar, so eine Zuhörerin. Nach und nach erzählten einige von eigenen Erfahrung mit Betrugsmaschen am Telefon oder denen von Bekannten.

„Es ist nicht verwunderlich, dass die Betrüger immer wieder erfolgreich sind, denn sie üben einen enormen psychischen Druck auf Senioren aus", berichtete Twiehoff. „Wenn Zeitdruck und beispielsweise die Angst um Angehörige aufeinandertreffen, können die Angerufenen meist nicht anders, als den Anweisungen Folge zu leisten. Deshalb klären wir zum einen Senioren auf und zum anderen arbeiten wir mit Taxiunternehmen und Banken zusammen, um Betrugsfälle zu verhindern." Denn: Wenn die Angerufenen die geforderte Geldsumme nicht parat haben, werden sie gebeten, direkt zur Bank zu gehen. Einige der Täter rufen sogar ein Taxi, wenn die Betroffenen nicht mehr mobil sind. „Deshalb halten wir Taxifahrer dazu an, aufmerksam zu sein, wenn es schnell zur Bank gehen soll", erläuterte Twiehoff.

Auch die Bankangestellten fragten noch einmal nach, wenn Senioren urplötzlich große Geldsummen abheben möchten. „Auf diese Weise wurde bereits der ein oder andere Betrug verhindert", erzählten die Referentinnen der Polizei.

Das Organisationsteam resümiert am Ende der Veranstaltung: „Unser Ziel heute war, dass die Zuhörer mit einer gewissen Sicherheit nach Hause gehen. Wir denken, dass wir das erreicht haben.

Weitere Veranstaltungen zu diesem Thema können wir uns auch durchaus vorstellen."

Sollte Interesse an Informationsheften zum Thema „Sicher im Alter" bestehen, können diese auch noch im Nachgang der Veranstaltung im Büro des Ehrenamtes im Rathaus (jeden dritten Freitag im Monat von 10 bis 12 Uhr Sprechstunde des Seniorenbeirates) oder im Quartierbüro des Caritas-Hauses Lüdinghausen abgeholt werden.

Seniorenbeirat der Stadt Lüdinghausen

© Hans Witt

 +49 2591 3310  Bernhard Altenbockum - 1. Vorsitzender

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