5. Vital-Forum - Wer rastet der rostet 12.03.2025
5. Vital-Forum - Wer rastet der rostet - Diagnostik und Therapiekonzepte der Gelenkerkrankungen im Wandel
Die Besucher des 5. Vital-Forum füllten wieder den Kapitelsaal in der Burg Lüdinghausen bis auf den letzten Platz. Amandus Petrausch als Veranstalter für den Seniorenbeirat zählte über 100 Teilnehmer.
So startete Dr. Florian Müller aus der Orthopädische Gemeinschaftspraxis Dr. Kowatz / Dr. Müller und stellte alle Krankheitsbilder der Gelenkerkrankungen und die vielen konservativen Behandlungsmöglichkeiten der Praxis vor. Er berichtete, dass sich das Therapiespektrum in den letzten Jahren deutlich verändert hat: „Studien über erfolgreiche Gelenk-Therapien zeigen, dass die Ideen der übermäßigen Schonung veraltet sind und die Methoden sich zu höheren Belastungstrainings verändern. Auch hier sind wir Orthopäden mit den Chirurgen einer Meinung“ (Dr. Florian Müller).
Wer erwartet hatte, dass sich Orthopäden und Chirurgen über die Art der Therapie und des richtigen Operationszeitpunktes streiten würden, wurde gänzlich enttäuscht. Auch auf die Frage von Petrausch, wer der richtige Berater für den richtigen Zeitpunkt der Operation zum Gelenkersatz sei, der Chirurg oder der Orthopäde, waren sich die beiden „Parteien“ einig: „Der Patient entscheidet nach seinem Leidensdruck, aber wer ganz ohne Schmerzmittel auskommt, ist sicher nicht reif für die OP“, so Dr. Nils Alt
Dr. Nils Alt, Chefarzt der Chirurgie des St. Marienhospitals Lüdinghausen, stellte seine vielfältigen Operationsmethoden vor und zeigte ausschließlich Befunde und die chirurgischen Verfahren und deren Ergebnisse aus den Interventionen am St. Marienhospital. Auf die Frage, wann der richtige Zeitpunkt für eine Gelenkersatzoperation sei und wer am besten beraten könne, antwortete Alt: „Eine Interventionelle Institution ist dann ein guter Berater, wenn diese nicht dringend Patienten für ihren Betrieb benötigt. In Deutschland wird bei Ersatz von Gelenken oft sehr früh operiert. Die chirurgischen Methoden müssen evidenzbasiert sein, damit eine hohe Qualität gesichert ist.“
OA Dr. Jens Gestring aus dem St. Marienhospital und Dip.-Ing. Bio. Med. Amandus Petrausch zeigten die Entwicklung moderner Diagnostischer Bildgebung im orthopädischen Umfeld und ordneten den Stellenwert ein.
Getreu dem Motto des Vital-Forum, Gesundheit & Lebensfreude, wurde die Veranstaltung von dem Vokal-Ensemble „Wir Vier“, bestehend aus Petra König-Gurian, Andrea Sauer, Beate Pieper und Martina Große Feldhaus, mit flotten Evergreens der 40er und 60er Jahre begleitet. Der Applausmesser zeigte nach jedem der flotten Beiträge auf „12 Punkte für Wir-Vier“.
4. Vital-Forum, Thema Vergesslichkeit & Demenz am 18.01.2024
Amandus Petrausch begrüßte über 100 Teilnehmer zum 4. Vitalforum, diesmal mit dem Thema Vergesslichkeit & Demenz. Einen musikalischen Auftakt zelebrierte der Chor "Adamsapfel". Danach erklärte Dr. Matthias Bäumer (Neurologe & Geriater vom St. Marienhospital Lüdinghausen) fachliches zum Thema Demenz und Alzheimer. Frau Elisabeth Mönning informierte über die Anlaufstelle Herbstlicht e.V. Lüdinghausen, wo im Bedarfsfall Beratung angehöriger Personen eingeholt werden kann. Zum Abschluss zeigte Frau Mechtilde Anstock, wie mit einfachen Fragen ein interessantes Gedächtnistraining durchgeführt werden kann. Hierzu ist sie regelmäßig ehrenamtlich im Altenheim tätig.
3. Vital-Forum, Thema Schmerz am 2.03.2023
Das Vital Forum des Seniorenbeirats beschäftigte sich mit dem Thema Schmerz.
2. Vital-Forum, Thema Schlaganfall am 27.10.2022
Warnzeichen früh erkennen war Thema des 2. Vitalforums, an dem über 80 Personen teilgenommen haben. Das war die Hauptbotschaft der Referenten. Diese wurde mit hervorragenden und sehr gut strukturierten Vorträgen und dort mit vielen praktischen Beispielen und Bildern unterlegt. Je mehr die Angehörigen über die Symptome und die Krankheitsbilder wissen, desto besser gelingt der Schutz und die nachfolgende Gesundung. Die Fachleute Dr. Christoph Jungeblut, niedergelassener Neurologe, sowie die Lt. Oberärztin im Zentrum für Akutgeriatrie und Geriatrische Rehabilitation im St. Marien-Hospital Lüdinghausen Frau Bettina David, Frau Jutta Springer als Logopädin und Herr Joachim Wachowski als Ergotherapeuten nahmen zu den Themen Schlaganfalls-Diagnostik, -therapie und der Nachbehandlung Stellung und beantworteten die Fragen der vielen Besucher.
1. Vital-Forum, Thema Herzinfarkt am 22.06.2022
1. Vital-Forum Lüdinghausen am Mittwoch Abend fand starken Anklang.
Das vom Seniorenbeirat Lüdinghausen ins Leben gerufene Vital-Forum hat mit dem Thema „Herz Infarkt - was tun? den Finger in die Wunden gelegt. Betroffene und Angehörige konnten hier ihr Wissen durch die Fachleute CA. Dr. Thomas Schumacher Marienhospital, Dr. Thomas Wilke Neustr., Dr. Rüdiger Busch und Gabriele Osthoff zu Herzensangelegenheiten erweitern und auffrischen. Konkrete Ratschläge zur Früherkennung und Handlungshinweise wurden an vielen bildlichen Beispielen erläutert und beschrieben.
Was konnte man hier lernen? fragte sich Amandus Petrausch, Veranstalter und im Seniorenbeirat für Gesundheit und Bildung zuständig. "Die Apothekenrundschau ist gut, ersetzt aber nicht einen Arztbesuch, denn, wer herzkrank ist, geht zum Arzt, und wenn er oder sie am Ort ansässig ist geht er sicher zur/zum Kardiologin/en.
Es gab noch viel Wissenswertes zu erfahren, so zum Beispiel, dass man von der Krankenkasse die Kosten für die Herzsportgruppe erstattet bekommt. Dass man über seine Herzleistung in die richtige Übungsgruppe kommt. Dass immer ein Arzt oder Anästhesie-Fachperson beim Herzsport dabei ist. Es hat sich gelohnt den Experten zu zuhören. So will der Seniorenbeirat überlegen ob sie einen Kurs für lebensrettende Sofortmaßnahmen anbieten sollen.
Den Titel "Wer rastet der rostet“ hat Gabriele Osthoff wörtlich genommen und die 60 Teilnehmer aufgefordert sich von den Stühlen zu erheben. Auf Zurufe haben dann alle mit viel Spaß schwungvollen und koordinierte Bewegungen ausgeführt und das Herz und den Kreislauf ertüchtig.
Das Quartett 4necks hat mit Quartetten und Malingalen, der Musik aus der Renaissance, erfrischende und leichtfüßige Abwechslung in die ernsten Themen gezaubert. Da alle Beteiligten ehrenamtlich aufgetreten sind kommt der Erlös der Spenden von 200€ zu 100% den Ukraineflüchtlingen zu.